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Dieses Wochenende wurde Leipzig zum Mekka einer jeden Feuerwehr, denn vom 07.-13.06.2010 öffnete die internationale Feuerwehrmesse INTERSCHUTZ ihre Tore. Die Messe findet alle 5 Jahre statt und diesmal haben auch wir uns auf dem Weg gemacht. Von jedem Feuerwehrhersteller gab es etwas zu sehen, die neusten Strahlrohre, die größten Drehleitern und die schnellsten Feuerwehrautos gab es zu bestaunen. Mehr als 1 350 Aussteller aus 46 Nationen hatten auf der alle fünf Jahre stattfindenden INTERSCHUTZ ihre Produkte und Dienstleistungen präsentiert. Mit rund 90 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche belegte die INTERSCHUTZ das komplette Messegelände. An den sechs Tagen besuchten 125 000 Menschen die INTERSCHUTZ. Auch von uns kamen einige Kameraden ins schwärmen, aber leider hatte niemand die passende Geldbörse dabei. Für uns war diese Tagesfahrt eine gelungene Abwechslung und so manch einer hat sogar noch etwas dazu gelernt.
Eine Woche später trafen sich die Kameraden zum jährlichen Ausbildungswochenende. Am Freitag abend wurde das Lager in der ehem. Mittelschule in Raschau bezogen und anschl. mit einem straffen Stationsprogramm weitergeführt. Die Themen tragbare Feuerwehrleitern sowie Knoten- u. Leinenverbindungen standen am Freitagabend auf dem Stundenplan. Nach einer gesunden Nachtruhe wurde gemeinsam gefrühstückt ehe kurz vor neun der erste Einsatzbefehl die Kameraden erreichte. 2 “Brände” galt es unter Kontrolle zukriegen. Die erste Löschgruppe fuhr in das ehem. Rathaus in den OT Markersbach, dort erwarteten sie ein Brand im 1. OG mit 5 eingeschlossene Personen im Dachgeschoss und eine schwerverletzte Person im 1.OG. Schnell wussten wir was zu tun ist und im Nu wurden die 6 Personen aus dem Haus befreit. Zur gleichen Zeit stand eine Gartenlaube im Gelände des PSW Markersbach in Vollbrand. Mit einem Schnellangriff unter Atemschutz konnten wir den Flammen Herr werden, doch das mitgebrachte Wasser reichte nicht aus, so mussten wir mit einer zusätzlichen Pumpe (TS) Wasser aus einem nahegelegenen Bach pumpen. Nach dieser Übung wechselten die Gruppen und anschließend wurde stärkten wir uns mit dem Mittagessen im Werksrestaurant des PSW Markersbach. Gerade waren die Teller leer schrillten die “Piepser”unserer Kameraden - auf ging es zur Abschlussübung an die Milchviehanlage Markersbach, dort wurde ein schwerer Verkehrsunfall mit 1 Leichtverletzten und 2 Schwerverletzten Person sowie ein Ödlandbrand simuliert. Schnell waren die Aufgaben klar und verteilt. Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Kamerad Lorenz war anwesend. Nach getaner Arbeit fuhren alle gemeinsam ins Markersbacher Depot zur Auswertung. Positiver Bilanz und Resonanz wurde für die zwei Tage gezogen, insgesamt nahmen 30 Einsatzkräfte an den Übungen teil. Die Kameraden der FF Raschau-Markersbach möchten sich nun noch bei allen Organisatoren und allen Helfern im Hintergrund für den reibungslosen Ablauf bedanken und wollen sagen: “Wir brauchen Euch nächstes Jahr wieder!”
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